Alle Beiträge von Sascha

Über Sascha

Vegan seit 2005

Infostand bei der Demo „Speziesismus zerschlagen“

Am 28.08.2021 waren wir mit einem Infostand bei der Demo „Speziesismus zerschlagen“ in Frankfurt am Main mit dabei.

An unserem Stand haben wir einerseits die Menschen zum Thema Tierrechte aufgeklärt, sowie anderen Gruppen und bereits vegan lebenden Menschen die Möglichkeit näher gebracht unser Material für eigene Tierrechtsaktionen zu nutzen. Hierfür hatten wir auch extra ein Fotobuch drucken lassen, was ein paar unserer Fotos zeigt. Dies kam sehr gut an und viele wollten dies auch gerne für eigene Stände haben.

Auch unser Aufsteller mit vielen Fotos aus der Tierausbeutung und der Frage nach dem „Warum“ war ein Publikumsmagnet gerade für Menschen, die durch eine kleine Passage an dem Schild vorbei gehen mussten und dies unmöglich übersehen konnten.

Auf der Internetseite von Aktiv gegen Speziesismus findet ihr Infos zur Demo selbst und auf deren Facebook-Seite gibt es sogar ein Video von der kompletten Demonstration.

(Meer)Schweinchen

Drei Tage sind nun vergangen und unser Beitrag bei Facebook* über den entsetzlichen Fund der toten Meerschweinchen hat bereits über 100.000 Menschen erreicht. Beinahe minütlich klingelt bei uns das Telefon und einige TV Sender und Zeitungen haben für Beiträge angefragt. Das ist eine Resonanz mit der wir nicht gerechnet haben!

Wir hoffen, dass der Täter baldigst ermittelt werden kann, nicht zuletzt aufgrund des nun durch die Öffentlichkeit stark gewachsenen Drucks auf den Schuldigen.

Wir bedanken uns für das unzählige Teilen des Beitrags und die vielen Mitleidsbekundungen in den Kommentaren.

Leider zeigt sich an diesem Beispiel aber auch, dass in Bezug auf Tierleid mit zweierlei Maß gemessen wird. Das obige Bild steht synonym für unzählige achtlos entsorgte Tiere, die der Fleisch, Milch- und Eierindustrie in Deutschland und der ganzen Welt tagtäglich zum Opfer fallen.

Weil sie Krankheiten haben, nicht der Norm entsprechen oder tot geboren werden, landen diese Tiere kurz nach ihrer Geburt in der Mülltonne.
Viele hiervon werden brutal totgeschlagen: https://www.ariwa.org/totschlagen-kleiner-ferkel-ist…/

Hätten wir zu diesem Thema einen Beitrag geschaltet (wie bereits oft in der Vergangenheit), wäre das mediale und öffentliche Interesse wohl sehr gering ausgefallen.

Diese Tiere werden schließlich geboren um zu sterben und nach einem kurzen und qualvollen Leben auf unseren Tellern zu landen.

Handelt es sich bei den Opfern jedoch um Tiere die den meisten Menschen als putzige Haustierchen, die verwöhnt und gestreichelt werden, geläufig sind, ist die Empörung plötzlich gewaltig.
Dabei macht es für die betroffenen Tiere in Bezug auf die Leidensfähigkeit keinen Unterschied, welcher Art sie angehören. All diese empfindsamen Tiere haben ein Recht auf Unversehrtheit. Jedes Tier, egal ob Küken, Kalb, Haus- oder Meerschwein verdient unser Mitgefühl.

Die logische Schlussfolgerung kann nur sein, dass ich Tierleid generell ablehne und auch mein eigenes Verhalten überdenke. Denn verantwortlich will wohl kaum jemand dafür sein. Und da ist es dann egal ob es um Meerschweinchen oder eben nur Schweinchen geht.

*Link zum Beitrag bei Facebook: https://www.facebook.com/veganheute/photos/a.10151327633003842/10158634483593842

Zum Muttertag

Liebste Mama,

du bist immer für uns da. Obwohl du Schmerzen hast und dich in deinem Gestell kaum bewegen kannst, hast du immer versucht dich so gut es geht um uns zu kümmern. Auch als sie uns von dir weggenommen haben und diese schlimmen Dinge mit uns getan haben, hast du alles versucht das zu verhindern. Du hast nach uns geschrien und klangst so verzweifelt als du unsere Schmerzensschreie gehört hast.

Leider hat uns der Mann woanders hingebracht. Wir sind hier zusammen mit anderen, die uns aber nicht mögen. Hier ist es noch viel dunkler und dreckiger als bei dir und wir vermissen dich so sehr!
Wir hoffen, dass wir bald hier raus dürfen und in der Sonne spielen können. Vielleicht sehen wir dich dort ja endlich wieder.

In Liebe
Deine Kinder

Der Bauer von nebenan

So sieht es beim Bauern von nebenan aus!

Das Foto wurde die Tage in einem kleinen Ort in einem, von außen idyllisch aussehenden kleinen Hof gemacht:

Auch hier werden die Kühe nicht nur zwangsgeschwängert und ihnen werden ihre Kälbchen direkt nach der Geburt weggenommen. Außerdem sind sie rund um die Uhr eingesperrt und angekettet und stehen/liegen in ihren eigenen Ausscheidungen. Zwar können sie zur Tür heraus schauen, um die Natur draußen zu beobachten, doch beim Beobachten wird es bleiben. Denn nach draußen kommen sie nur, wenn sie irgendwann zum Schlachten abgeholt werden 😢

Egal ob Massentierhaltung oder der kleine Hof von nebenan. Diese Qual rechtfertigt niemals den Konsum von tierischen Lebensmitteln.

Die einzige Lösung lautet: Werde vegan, am Besten noch heute!

Tierleidfreie Rezepte zu Ostern

Ein Osterfest ohne Tierleid ist möglich

Das Osterfest naht – Es werden, so wie jedes Jahr, massenweise Eier bemalt, Osterhasen aus (Milch-)Schokolade gekauft und Osterlämmer gebacken. Der Großteil der Gesellschaft macht sich jedoch sowohl beim Kauf, als auch beim Verzehr der entsprechenden Produkte, leider kaum Gedanken über das Tierleid, welches hinter diesem „festlichen Anlass“ steckt.

Traditionell enthält beispielsweise das Osternest bemalte Hühnereier, die laut Volksmund vom Osterhasen gebracht, bemalt und versteckt werden.
Leider werden Eier nicht vom Osterhasen gebracht, sondern von Hühnern gelegt. Die profitorientierte Zielsetzung ALLER entsprechenden Betriebe, besteht konstant in der Produktion möglichst vieler Eier, für den menschlichen Verzehr.

Zwar wird bei Eiern unter verschiedenen Haltungsformen auf den Eierkartons hingewiesen, doch bedeuten alle diese Haltungsformen Leid für die Tiere. Die Bezeichnungen Kleingruppenhaltung, Käfighaltung, Bodenhaltung, Freilandhaltung usw. suggerieren vermeintliche „Qualitätsunterschiede“, welche in der Realität im Endeffekt jedoch kaum einen Unterschied machen. Alle Hennen werden so gezüchtet, dass sie täglich Eier legen müssen. Klar, dass sie nach kurzer Zeit keine Kraft mehr haben, weil ihre Reserven aufgebraucht sind. In den meisten Fällen werden den Tieren außerdem leistungssteigernde Futtermittel verabreicht, um eine „Leistungssteigerung“ zu erzielen. Die Folgen entsprechen keineswegs dem natürlichen Legeverhalten der Hühner.
Gegenseitiges Picken (mit entsprechenden Verletzungen), Kannibalismus und vorzeitige Todesfälle, durch stressbedingte Verhaltensstörungen und Krankheiten sind alltägliche, im Vorfeld einkalkulierte Nebenerscheinungen von allen oben genannten Haltungsformen und werden wohl wissend und gleichgültig in Kauf genommen.
Die Schnabelamputationen, welche von den Betrieben vorgenommen werden, sind für die Tiere äußerst schmerzhaft, da dieses Tastorgan neuronal überaus empfindlich ist. Es ist selbsterklärend, dass hier die Profitmaximierung und nicht das Wohl der Tiere im Vordergrund steht!

Noch hinzu kommt, dass jedes Jahr in Deutschland ungefähr 50 Mio. männliche Küken vergast oder bei vollem Bewusstsein zerstückelt werden, da sie für die Eierindustrie nutzlos sind. Zwar gibt es mittlerweile auch Initiativen gegen das Töten der Küken, doch dies ist auch nur ein verzweifelter Versuch der Gewissensberuhigung. Schließlich werden auch diese Hähne nach kurzem qualvollem Leben getötet. Sozusagen ein kurzes leidvolles Leben, anstatt der direkte Tod und keinesfalls eine ethische Alternative.


Doch dabei gibt es längst ethische Alternativen zu Eiern:

Fertig gekaufter Ei-Ersatz aus dem Supermarkt

Auch wenn Ostern hauptsächlich mit Eiern und Lamm in Verbindung gebracht wird, leiden auch zahlreiche Tiere für die anderen typischen Ostergerichte, ob nun bei Fleischgerichten, oder aber auch beim Hefezopf, der traditionell mit Butter und Eiern gebacken wird.
Hier möchten wir ein paar alternative Rezepte vorschlagen, die ganz ohne Tierleid auskommen und mindestens genauso schmackhaft sind.

 

 

Veganer Hefezopf

 

Frikadellen mit Frankfurter Grüner Soße

 

Ohne Eiersalat

 
Hier könnt ihr unser Osterheft als PDF zum Lesen und Ausdrucken herunter laden: