Archiv der Kategorie: Neuigkeiten

Protestaktion: Sag nein zu Milch!

Samstag, den 06.06.2020
11:00 – 15:00
Auf der Zeil Frankfurt, Höhe Zeil 92 am Brockhausbrunnen
(in der Nähe des veganen Restaurants „Zeil-Kitchen“)

Bitte schaut am 06.06. nochmal hier vorbei, ob die Aktion sicher stattfindet. Durch unerwartete, nicht planbare Situationen kann es leider immer mal vorkommen, dass Veranstaltungen doch abgesagt werden müssen.

WICHTIG:

Aufgrund von Corona ist nur eine begrenzte Teilnehmeranzahl möglich. Wir bitten daher um Rückmeldung, ob ihr bei der Aktion dabei seid, bis Donnerstag den 04.06.2020.

Protestaktion von Animal Liberators Frankfurt – Ortsgruppe die tierbefreier e.V. & Vegan Heute

Seit 1957 am 1. Juni wird der Weltmilchtag bzw. der Internationale Tag der Milch (engl. World Milk Day) in über 30 Ländern auf der Welt gefeiert. Das Ziel der internationalen Milchindustrie ist es, Milchprodukte, besonders an diesem Tag, als natürlich und vor allem gesund zu bewerben. Dem möchten wir uns entschieden entgegenstellen!

Zum oben genannten Termin möchten wir über die Folgen des Konsums tierischer Milchprodukte für Mensch, Tier und Umwelt informieren und aktiv gegen Ausbeutung, Leid und Tod der Tiere protestieren!

Es wird einen Infostand geben, an dem ihr euch sowohl über die Hintergründe der profitorientierten Milchproduktion und den daraus resultierenden unnötigen Leidensweg der Tiere, als auch über pflanzliche Alternativen zu Milchprodukten informieren könnt.

Für die betroffenen Tiere bedeutet der Konsum von Milchprodukten unsägliches Leid und den Tod. Eine Kuh wird zwangsbefruchtet, damit sie schwanger wird und Milch produziert. Das Kälbchen wird ihr nach der Geburt entrissen, da wir Menschen die Milch konsumieren wollen, die eigentlich für das Kälbchen bestimmt war. Man versetze sich allein anhand dieses Teils des Leideswegs in die Lage der Tiere, furchtbar.

Wenn die Mutter nach jahrelanger Ausbeutung in Gefangenschaft keine Milch mehr geben kann, kommt sie zum Schlachter. Ähnlich ergeht es den männlichen Kälbchen kurz nach der Geburt, da sie keine Milch produzieren und somit für die skrupellose Milchindustrie „nutzlos“ sind. Den weiblichen Kälbchen ergeht es nicht anders als ihren Müttern.

Das ist der Alltag in der Milchindustrie und genau das steckt auch in Milchprodukten. Leid und Tod.

Um eine optimale Nährstoffversorgung des Körpers zu gewährleisten, ist der Mensch nicht auf den Milchkonsum tierischen Ursprungs angewiesen. Der Konsum von Milchprodukten wird außerdem u.a zunehmend mit Erkrankungen wie Herzerkrankungen (die gesättigten Fettsäuren der Milch erhöhen den Cholesterinspiegel und können dadurch z.B. kardiovaskuläre Erkrankungen hervorrufen), Diabetes, Fettleibigkeit, diversen Allergien in Verbindung gebracht.

Leider sind sich auch heute noch viele Menschen darüber nicht, oder nur partiell darüber im Klaren, welche fatalen Folgen ihr Konsum für die Tiere, die Umwelt, aber auch für die eigene Gesundheit hat.

Am 05. Juni ist außerdem Weltumwelttag (World Environment Day). An diesem Tag finden in rund 150 Staaten Aktionen zur ökologischen Courage statt. Im Fokus steht hierbei, dass vor allem der Mensch eine Bedrohung für das ökologische Gleichgewicht des Planeten darstellt.

Um den zunehmenden Futterbedarf der Tiere zu decken, wird die Natur, erneut aus reiner Profitgier, zerstört, da immer größere Flächen bewirtschaftet werden „müssen“.

  • Kühe stoßen das Gas Methan aus, welches neben Kohlendioxid, die Atmosphäre am meisten belastet. Dies bezieht selbsterklärend auch die Molkereibetriebe mit ein.
  • Durch Haltung, Schlachtung und Transport der Tiere verbrauchen die Konzerne erhebliche Mengen an Energie und stoßen ebenso erhebliche Mengen an Treibhausgasen aus.
  • Dasselbe gilt für Fleisch- und Futtermittelexport. Um Futter anzubauen, werden massenhaft Wälder gerodet, jüngstes Beispiel ist der Amazonas Regenwald die grüne Lunge Südamerikas und des gesamten Planeten. Die Folge ist außerdem die Vertreibung der dortigen indigenen Völker. Es entstehen endlose, chemisch verseuchte Monokulturen, die Mais oder Soja für Tierfabriken produzieren, oder Weideflächen für sogenannte „Nutztiere“. Welche Folgen die skrupellose Ausbeutung von Tier, Natur und Mensch für das Klima und unser aller Leben hat, bekommen sämtliche Lebewesen der Erde seit Jahren zunehmend zu spüren.

 

Lasst uns gemeinsam aktiv gegen Ausbeutung, Leid, Qual und Tod protestieren!!!

FOR TOTAL LIBERATION, UNTIL ALL CAGES ARE EMPTY – GO VEGAN!!!

Im Folgenden findet ihr zwei Links, auf denen ihr euch sowohl über die Milchproduktion, als auch über die Zustände in der Milchindustrie informieren könnt. Der zweite Link enthält Bildmaterial (TRIGGER-WARNUNG!)

https://tierbefreier.org/milch/

https://vegan-heute.de/fotos/milchproduktion/

Aktionsbericht zu „Lasst die Sau raus – Kastenstände abschaffen!“

Heute, am Samstag, den 02.05.2020, haben die „Animal Liberators Frankfurt – Ortsgruppe die tierbefreier e.V.“ & „Vegan Heute“ , auf der Zeil Frankfurt, auf Höhe Zeil 92, am „Brockhausbrunnen“, von 12:00 – 14:00 Uhr, gegen die Qualhaltung von Zuchtsauen in Kastenständen protestiert.

Neben einem Info-Stand, an dem sich interessierte Personen einen Einblick in die Thematik verschaffen konnten, gab es auch die Möglichkeit, sich mit den von Leid geplagten Tieren solidarisch zu zeigen und sich von uns zwischen einem Schweinekostüm und einem entsprechenden Plakat, welches eine Sau mit ihren Ferkeln im Kastenstand zeigt, fotografieren zu lassen.

Die Bilder werden, mit dem Einverständnis der jeweiligen Personen, gesammelt und als Protest an die Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) geschickt. Diese will die Qual und das Leid, sowie oftmals auch den Tod der betroffenen Zuchtsauen und ihren Ferkeln, durch die besagte Haltungsform, weiterhin für weitere 15 Jahre in Kauf nehmen.

Zahlreiche Menschen zeigten sich solidarisch, ließen sich, trotz des phasenweise sehr unangenehmen Wetters, entsprechend mit unserem „Schwein“ fotografieren, oder zeigten sich interessiert und betroffen, während sie das Gespräch mit uns suchten und sich Infomaterial mitnahmen.

Selbstverständlich wurden die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen von allen Seiten eingehalten.

Alles in Allem war es eine gelungene Aktion und wenn das Wetter mitgespielt hätte, hätten höchstwahrscheinlich noch deutlich mehr Menschen mit uns gemeinsam „die Sau raus gelassen“.

Vielen Dank an alle, die mitgewirkt haben und natürlich auch an alle, die uns und dadurch auch den Kampf gegen die Kastenstände unterstützt haben!

WIR LASSEN AUCH WEITERHIN DIE SAU RAUS!

UNTIL ALL CAGES ARE EMPTY – GO VEGAN!

Protestaktion: Kastenstände für Schweine abschaffen!

Samstag, den 02.05.2020
11:00 – 14:00
Auf der Zeil Frankfurt, auf Höhe Zeil 92, am „Brockhausbrunnen“
Animal Liberators Frankfurt – Ortsgruppe die tierbefreier e.V. & Vegan Heute

Während andere EU-Staaten die Haltungsform von Zuchtsauen in sogenannten Kastenstände schon längst abgeschafft haben, wird diese in Deutschland, dem drittgrößten Schweinefleisch-Exporteur weltweit, nicht nur bis heute praktiziert, sondern soll laut Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) auch für weitere 15 Jahre bestehen bleiben.

Für die Tiere bedeutet das unsägliches zusätzliches Leid. Beides werden wir in keiner Art und Weise tolerieren und stellen uns entschlossen gegen diesen von Leid geprägten Profit, auf Kosten unschuldiger Lebewesen!

Zum Aktionstag „Kastenstände abschaffen“ wird es eine Mitmachaktion geben. Kommt bitte zahlreich! Auf Corona Regeln wird von uns gut geachtet! Bei der Aktion könnt ihr von uns ein Foto von euch mit einem Schwein (Schaufensterpuppe im Schweinekostüm) und einem Plakat von einem Kastenstand machen lassen. Dieses könnt ihr dann für die Onlineaktion, https://www.facebook.com/events/774358126304351 nutzen!

Für alle Beteiligten gelten die gegenwärtigen Corona-Schutzrichtlinien! Bitte bringt alle einen Mundschutz mit und haltet 2m Abstand zueinander.

Direkt und in der näheren Umgebung gibt es vegane Lokalitäten, die ihr unterstützen könnt, wenn ihr etwas zum Essen und Trinken dort mitnehmt.
Kommt zahlreich, teilt diese Nachricht und kämpft gemeinsam mit uns gegen die Tierquälerei in Kastenständen.

Until all cages are empty – go vegan!

Links zum Thema:
https://animal-liberators-frankfurt.de/
https://www.facebook.com/animalliberatorsffm/posts/1271032503104910
http://vegan-heute.de/2020/04/26/kastenstaende-abschaffen/
https://www.facebook.com/events/774358126304351

Kreideaktion in Fulda

Auch heute waren wieder zwei Mitglieder unseres Teams aktiv. Diesmal haben sie eine Kreideaktion in Fulda durchgeführt. Die Barockstadt wurde mit Sprüchen, wie „6 Millionen Schweine erwachen jährlich ohne Betäubung im Brühbad“, „Fleisch ist ein Stück ermordetes Tier“, „Milch tötet Kälber“ und auch passend zur aktuellen Situation „Ihr fühlt euch durch Corona eingeschränkt? Denkt mal dran, auf welch engem Raum Tiere eingesperrt werden!“.
Passanten blieben stehen, begutachteten die Texte und machten sogar Fotos davon. Wir hoffen, dass wir mit den Sprüchen ein paar Menschen zum Nachdenken anregen konnten.

Kastenstände abschaffen #LasstDieSauRaus

Auch 2020 werden immer noch Sauen in Kastenständen gehalten! Hierzu werden die Tiere in einen 200 x 70 Zentimeter großen Metallkasten gesperrt. Da diese Box so klein ist, können sich die Tiere kaum bewegen und noch nicht mal umdrehen. In diesem schrecklichen Zustand müssen sie 9 Wochen am Stück verharren (während der letzten Zeit der Trächtigkeit und zusätzlich während der Säugezeit). Beim Maximalfall von drei Würfen pro Jahr entspräche die Zeit im Kastenstand insgesamt 27 Wochen, also mehr als die Hälfte des Jahres!

Die Deutsche Tier-Lobby hat daher zurecht zur Abschaffung dieser schrecklichen Haltung mit einer Online-Aktion zum 02.05.2020 aufgerufen. Der Bundesrat entscheidet voraussichtlich am 15.05.2020 über die Zukunft der Kastenstände.

Vegan Heute unterstützt diese Aktion, um das Leid der Tiere zumindest etwas zu bessern. Allerdings möchten wir auch darauf aufmerksam machen, dass es sich hierbei nur um einen Teilaspekt der Tierausbeutung handelt. Auch ohne Kastenstände leiden diese Tiere auf extreme Art und Weise. Zwar mag es für das einzelne Tier einen Unterschied machen, wie sehr die Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird, doch dürfen wir uns hier auch nichts vormachen. Auch ohne Kastenstände werden Schweine auf engstem Raum in einer extrem trostlosen Umgebung gehalten, müssen in ihren eigenen Ausscheidungen stehen, haben Verletzungen und werden nach einem kurzen leidvollen Leben getötet. Letztendlich geht es hier nur darum, Profit aus ihnen zu schlagen. Hierfür werden auch ohne Kastenstand weiterhin Sauen zwangsbesamt und sie müssen Ferkel zur Welt bringen, damit auch diese letztendlich wieder als Wurst im Kühlregal landen. Wer sich dieses System komplett vor Augen hält, wird schnell zu dem Schluss kommen, dass man so etwas einfach nicht unterstützen kann! Die Abschaffung der Kastenstände ist zwar eine kurze Zwischenlösung, aber letztendlich kann nur der komplette Ausstieg aus dieser zu verachtenden Tierausbeutung das Ziel sein.

Wie auch immer die Entscheidung des Bundesrats ausgehen mag, es liegt letztendlich in unserer Hand, ob wir dieses System unterstützen und für das Leid dieser Tiere weiterhin verantwortlich sein wollen!